Jede dieser Disziplinen beschäftigen sich mit anderen Teilaspekten (vgl. Medialisierung der Gesellschaft 2.1. Dabei geht es vor allem um die gesellschaftlich zu deutenden Bedingungen der Medienproduktion und Medienverbreitung. Wörterbuch der deutschen Sprache. Die Fähigkeit zur Verständigung über Inhalte: Der Mensch muß Informationen über die Außenwelt (über Wahrnehmungen, Phantasien oder Abstraktionen) mitteilen und verstehen können. Bis heute findet es in der Pädagogik Anwendung. Geschichte Was können die Menschen mit den Medien machen? Dabei sollte aber bedacht werden, dass Medienkompetenz als ein medienpädagogischer Begriff auch unter einer pädagogischen Perspektive betrachtet werden muss. In diesem Sinne kann und muss Medienerziehung immer zugleich als Werterziehung und Sozialerziehung gesehen und betrieben werden.“. Medienerziehung liegen Definitionen mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und Fokussierungen vor (Baacke 1997, Tulodziecki 1997 und 2005, Spanhel 2006, Herzig 2001, Meder 2007). Geschichte 4. ), die instrumentell-qualifikatorische Unterdimension meint die Fähigkeit, neue Geräte auch bedienen zu können (Smartphones, Videokameras, Digitalkameras etc.). Teilgebiete 3. Der Kern des Ansatzes von Baacke besteht darin, dass die Entwicklung von Medienkompetenz in der Abkehr von einer nur rezeptiv bzw. Hierbei geht es um verschiede Aspekte des kreativen Umgangs mit neuen Medien, z.B. Er sprach nicht explizit von Medienkompetenz, sondern entfaltete den allgemeineren Begriff einer „kommunikativen Kompetenz“. Handelndes Lernen, als ein Prinzip der Pädagogik, entstand als reformpädagogische Idee und wurde erstmals von John Dewey (1859–1952) als „learning by doing“ begrifflich gefasst. Medienpädagogik setzt hier an und überführt die gegebene Kompetenz in Performanz. Medienkompetenz, als Begriff geprägt vom Erziehungswissenschaftler Dieter Baacke, hat sich im Laufe der 90er Jahre als Ziel der Medienpädagogik immer deutlich durchgesetzt und kann als übergeordnetes Ziel angesehen werden. die eigene Situation im Mediensystem reflektieren, Möglichkeiten zur Einflussnahme erkennen und wahrnehmen sowie bei der Entwicklung von Medienkultur mitwirken. Im zweiten Teil des Handbuchs sind diese prämierten Projekte auch in Form von Interviews mit den Macher*innen dokumentiert. Bitte beachten Sie, dass die Bilder anderen urheberrechtlichen Bestimmungen unterliegen. Durch die eigene Produktion von Medienbeiträgen und ihre Reflexion soll eine ästhetische Sensibilisierung der Kinder und Jugendlichen erreicht werden. Die Kinder und Jugendlichen sollen die Fähigkeit erwerben, eine sinnvolle Auswahl aus dem Programmangebot für unterschiedliche Funktionen vorzunehmen, zum Beispiel für Unterhaltung und Information, für Lernen und Spiel, für Problemlösung und Entscheidungsfindung, für Kunstrezeption und Kommunikation. zugeschrieben, die sich eher auf die tatsächliche Nutzung der Medien bezieht. Auch hier kann man zwei Aspekte unterscheiden: Mediennutzung ist doppelt zu verstehen: Medien sollen rezeptiv angewendet werden (Programm-Nutzungskompetenz), also ganz klassisch „konsumiert“, und interaktive Angebote genutzt werden, z.B. Sie sollen Gestaltungsmerkmale von Medien bewusst wahrnehmen, insbesondere solche, durch die unter Umständen bestimmte Gefühle erzeugt, irreführende Vorstellungen vermittelt und problematische Verhaltensweisen nahegelegt werden. Erwachsenenbildung. Soweit also logisch. Datenschutz ): Medienkompetenz im Informationszeitalter. Jeder Mensch sollte reflexiv in der Lage sein, das analytische Wissen auf sich selbst und sein Handeln anzuwenden. Der Ursprung des Begriffs der Medienkompetenz liegt in der medienpädagogischen Theorie und ist seit Beginn der 70er Jahre zunächst von Dieter Baacke, einer der renommierten deutschen Medienpädagogen, inhaltlich ausdifferenziert worden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, medienvermittelte Vorstellungen anhand der Wirklichkeit zu überprüfen und den Unterschied zwischen Fiktion und Realität zu erkennen. Medienkompetenz bezeichnet die Fähigkeit, Medien und ihre Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend sachkundig zu nutzen. Es geht nicht darum eine Sprache nur sprechen zu können, sie muss auch in ihrer Gesamtheit erfasst und in ihren Nuancen reflektiert werden können. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Medien müssen auch unter ethischen Aspekten betrachtet und beurteilt werden. Für Dieter Baacke (1997, S.98) gehört die Fähigkeit zur Medienkritik zu … Baacke verband mit dem Begriff das grundlegende Menschenbild … Vorreiter der Definition dieses in der Medienpädagogik wichtigen Begriffes ist der bereits erwähnte Erziehungswissenschaftler Dieter Baacke. Nach Baacke ist Medienkompetenz die Voraussetzung für das angemessene Verständnis medialer Kommunikate (hierzu gehören Bildsprache, Montageprinzip beim Film und andere medienspezifische Symboliken) und darüber hinaus für selbstbestimmtes Handeln mit diesen Kommunikaten. Der Begriff Medienkompetenz scheint problematisch, weil seine Uneindeutigkeit dazu verleitet, ihn falsch zu verwenden, und zwar als Beschreibung einer Reihe von Fähigkeiten, die man sich aneignen muss, um Medien richtig verwenden zu können. Zurück zu Baacke: er geht davon aus, dass Menschen nur dann medienkompetent handeln können, wenn sie alle vier Teilkompetenzen beherrschen. Der Gedanke des Integrativen bedeutet vielmehr, dass durch angemessenen Medieneinsatz, durch Medienhandeln, durch Auseinandersetzen mit den Medien, ihren Inhalten, Botschaften und formalen Angebotsweisen neuartige Handlungsrahmen und Kontexte für Unterricht und Schulleben erzeugt werden, in denen gleichzeitig mit der Medienerziehung die Bewältigung auch noch anderer Lern- und Erziehungsaufgaben möglich wird. BLK - Bund-Länder-Komission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (1995): Hier stellen wir Ihnen fünf klassische Definitionen von Medienkompetenz vor, nach Dieter Baacke, Stefan Aufenanger, Dieter Spanhel, Bernd Schorb und Gerhard Tulodziecki. Dies reicht weit über die … Die beiden Aspekte Medienkritik und Medienkunde umfassen die Unterdimension der Vermittlung. Aktive Medienarbeit ist ein Fachbegriff, der eine gebräuchliche Methode der Medienpädagogik bezeichnet. Die Dimension der Vermittlung erfasst sowohl die Medienkritik, als auch die Medienkunde. Medienpädagogik ist eine Teildisziplin unterschiedlicher Fächer wie Bildungswissenschaften, Publizistik und Kommunikationswissenschaften, Psychologie, Soziologie und Informatik. ): Medienkompetenz im Informationszeitalter. die Beteiligung in Internetforen oder das Erstellen eines eigenen Blogs. Die Medienkritik hat drei Unterdimensionen: 1. problematische gesellschaftliche Prozesse, wie z.B. Aktive Medienarbeit wird zwar oft mit offener Jugendarbeit assoziiert, kann jedoch ebenso in Schulen und in der Vorschulerziehung angesiedelt werden, die institutionelle Anbindung ist nicht relevant. Neben all den genannten Dimensionen, die meist eine kritische Perspektive eröffnen, sollte aber nicht vergessen werden, dass Medien auch die Funktion des Unterhaltens und Genießens vermitteln sollen. Wesentlich für die aktive Medienarbeit sind vielmehr methodische Vorgehensweisen wie Gruppenarbeit, handelndes Lernen etc. Baacke gebrauchte als erster den Begriff der „Medienkompetenz“. Diese Dimension soll deutlich machen, dass Medienkompetenz als Grundlage Kenntnisse über Medien und Mediensysteme umfasst, dass man die in Medien verwendeten Symbole und Codierungen verstehen und entschlüsseln sollte und dass man auch analytisch Medien und ihre Inhalte betrachtet. auf Wissen, Verstehen und Analysieren im Zusammenhang mit Medien. Er zählt sie zu den Zukunftsaufgaben der Schule. … Kontakt Sie sollte auch nicht als ein Unterrichtsprinzip missverstanden werden. Dabei geht es auch um die Frage, welche Fähigkeiten du als Lehrkraft für die Vermittlung von Medienkompetenz brauchst und wie du die Medienkompetenz deiner Schüler*innen beurteilen kannst. Sie sollen in die Lage versetzt werden, in konflikthaften Situationen begründete Entscheidungen zum Medienverhalten zu treffen. Definition nach Baacke 2.1.3. Definition 2. Die Bedeutung der Medienkritik. Das lässt es geraten erscheinen, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, medienbeeinflusste Emotionen, Vorstellungen und Verhaltensorientierungen aufzuarbeiten. Desweiteren gibt der Autor Anregungen für die medienpädagogische Profilbildung einer Schule und für deren Evaluation. Sie sollte sich nicht nur auf Medieninhalte beziehen, sondern u.a. Über die Beschäftigung mit einem konkreten Problem und dem handelnden Umgang mit demselben zu einer „Bewusstseinsbildung“ zu gelangen, wodurch ein Potenzial zur Änderung sozialer Realität bewusst und die Änderung bewältigbar wird (Paulo Freire, 1921–1997). ): Grundbegriffe Medienpädagogik. In: Enquete-Kommission „Zukunft der Medien in Wirtschaft und Gesellschaft. Medienkompetenz als Herausforderung für die politische Bildung 187. In diesem Sinne sollen manipulative Tendenzen der Massenmedien durchschaut werden und insgesamt ein reflektierter Umgang mit denselben erreicht werden. [1] Alle Zitate stammen aus: Baacke, Dieter: © Landesmedienzentrum Baden-Württemberg 2021 Hierbei spielt also die Nutzung von Medien eine wichtige Rolle. Medien eröffnen den Heranwachsenden neue Lernformen und Lernwege zu interessanten Fragen und Themen und sonst nicht zugänglichen Bereichen der Wirklichkeit. (Baacke 1973, S. 16). Medienkompetenz 2.1.2. Integrative Medienerziehung in der Hauptschule. Deutschlands Weg in die Informationsgesellschaft.“, Deutscher Bundestag (Hrsg. Die Medien betrachten sie nicht nur als Erweiterung der gängigen Lehr- und Lernmittel. Die Fähigkeit zum Aufbau und zur Erhaltung der Identität: Der Mensch muss in den sozialen Beziehungen sein persönliches Erleben artikulieren, sich selbst darstellen und dabei sein Selbstbild gewinnen und stabilisieren können. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen. Für Baacke ist aber gleichzeitig klar, dass Medienkompetenz nur eine unter mehreren wichtigen Kompetenzen des Menschen ist: „Indem wir ‚Medien‘ zwar als in der modernen Gesellschaft wichtiges Kommunikationsmedium erfahren, dürfen wir doch nicht davon absehen, dass kommunikative Akte auch in Face-to-face-Situationen, live und in direkter Begegnung, über Sprache und Sprechen, Sich-anschauen, Sich-Berühren etc. Medienpädagogik Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir Kinder und Jugendliche zu kompetenten Nutzern der Informations- und Kommunikationsmedien ausbilden. Einleitung 1. Zugeschrieben wird der Begriff der Medienkompetenz dem Erziehungswissenschaftler und Hochschullehrer Dieter Baacke, die erstmals bereits in den 1970er Jahren in einer seiner Veröffentlichungen behandelt wird. mit technischen Bedingungen des präsentierenden Mediums, ob die Nachrichten beispielsweise nur auditiv, nur gedruckt, mit oder ohne Bild- oder Filmmaterial verbreitet werden sollen. Medienkompetenz ist für Baacke ein Bestandteil grundsätzlicher kommunikativer Kompetenzen. Dieter Baacke, Medienkompetenz als zentrales Operationsfeld von Projekten. Medienkompetenz und Medienbildung sind zwei zentrale Begriffe in der medienpädagogischen Fachdiskussion. Bonn 1997, S. 19–21. Mit der Aktivierung dieser Option erlauben Sie, dass beim Surfen in der vorliegenden Website externe Inhalte, die aus Angeboten wie Youtube, Soundcloud, GoogleMaps, Yumpu oder anderen Webseiten stammen können, angezeigt werden. Aus medienpädagogischer Sicht ist es eine wichtige Aufgabe, den Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, die vielfältigen Medienangebote angemessen zu verstehen und bewerten zu können. ): Medienkompetenz als Schlüsselbegriff. Er differenziert Medienkritik in drei Dimensionen: >> Die analytische Dimension umfasst die Fähigkeit, problematische gesellschaftlich-­mediale Prozesse angemessen zu erfassen. In: Rein, A. von (Hrsg. Medienpädagogik umfasst erziehungswissenschaftliche Forschung, Entwicklung und die pädagogische Praxis mit Medienbezug. Am 23.07.1999 starb Dieter Baacke 64-jährig an einem Herzinfarkt. Definition nach Tulodziecki 2.2. Vervielfältigung nur mit Genehmigung des LMZ, Definitionen von Medienkompetenz und Methoden, Dieter Baacke: Medienkompetenz als zentrale Aufgabe, Stefan Aufenanger: Dimensionen der Medienkompetenz, Dieter Spanhel: Integrative Medienerziehung, Gerhard Tulodziecki: Aufgabenfelder der schulischen Medienpädagogik. Wir müssen uns in der computerisierten Medienwelt auch zurechtfinden. ⇒ Medienkompetenz, z.B. Impressum. Medienpädagogik. ... Medienkompetenz nach Baacke «also grundlegend nichts anderes als die Fähigkeit, in die Welt aktiv aneignender Weise auch alle Arten von Medien ... Dieser Definition zufolge, ist Media Literacy «the ability to access, analyze, Nicht jeder Pädagoge muss auch gleichzeitig Medienpädagoge sein, aber für den Alltag kann man abschließend sagen: je besser man selbst mit Medien umgehen kann und je besser man sich damit auskennt, desto einfacher können Medien in die eigene Arbeit eingebunden werden und desto leichter fällt es, Medienkompetenz als Eigenschaft selbst zu entwickeln und an andere, zumindest in Teilaspekten, weiter zu geben. Diese soll sich sowohl in einem angemessenen Anspruchsniveau gegenüber eigenen Produkten als auch in einem erhöhten Anspruchsniveau gegenüber Fremdproduktionen äußern. In diesem Artikel findet Ihr eine Übersicht über den Begriff der Medienkompetenz nach Baacke sowie eine Definition der kritischen Medienkompetenz, wie sie in Freien Radios verwendet wird. Als allgemein anerkannt und am weitesten verbreitet kann wohl »Dieter Baackes (1934-199) Definition von Medienkompetenz gelten. Das setzt natürlich auch voraus, dass Medienpädagogen, die ja Medienkompetenz vermitteln sollen (mit Hilfe der Mediendidaktik, der Medienerziehung und der informationstechnischen Bildung, wir erinnern uns) selbst auch alle Teilkompetenzen vorweisen können, denn wie soll jemand Medienkompetenz vermitteln, wenn er nicht selbst medienkompetent handeln kann. Hier würde auch eine Einflussnahme auf den Medienmarkt und die Medienpolitik ihren Platz haben: „Medienkompetenz soll aufs Ganze gesehen, den Nutzer befähigen, die neuen Möglichkeiten der Informationsverarbeitung souverän handhaben zu können. Diese 4 Dimensionen erschließen den Begriff der Medienkompetenz nach Baacke und stellen zusammengefasst folgendes dar: - Nutzung und Kenntnis von Medien in den Bereichen: Digital, Print, Online, Au-dio und Video - Orientierung in der Medienwelt - medial vermittelte Kommunikation analysieren, reflektieren und ethisch beurtei-len Sie müssen sich in der Gruppe mit Produktionsabläufen beschäftigen, Ausdauer zeigen, wenn die Technik nicht funktioniert und müssen das Zusammenspiel verschiedener „Zulieferer“ untereinander regeln. Sabine Manzel. Das war zur damaligen Zeit etwas Besonderes, denn die Medienpädagogik war in ihren Anfängen vor allem eine Bewahrpädagogik. Tübingen. Laut Baacke setzt sich die Medienkompetenz aus folgenden Kompetenzen zusammen: Sie soll analytisch problematische gesellschaftliche Prozesse angemessen erfassen. Dagmar Hoffmann. - Medienpädagogik und Medienforschung - Jugend- und Kindheitsforschung - Jugend- und Erwachsenenbildung - Gründungsvorsitzender und 1. Allerdings treten sie bereits bei der Nutzung von Kommunikationsdiensten, zum Beispiel bei der Nutzung von E-Mail, aus der bloßen Rezipientenrolle heraus und versenden eigene Botschaften. Dieses Medienhandeln wird im Unterschied zum Medienkonsum als aktiv beschrieben. Die damit verbundenen Botschaften werden in unterschiedlichen Zeichensystemen bzw. mit rechtlichen Bedingungen, ob möglicherweise bei der Gestaltung der Nachrichten gesetzliche Bestimmungen zum Jugendschutz zu beachten sind beziehungsweise wie weit die Meinungs- und Informationsfreiheit geht. Somit ist die Aufgabe der Medienpädagogik, die sich Medienkompetenz nennt, Lernen und Erfahrung zu ermöglichen in bezug auf Wahrnehmungsweisen der Medien, die keineswegs schon ins Alltagsrepertoire gehören.“. Zeichentrickfilme, Action- und Comedy-Filme sowie -Serien gehören zu den beliebtesten Fernsehangeboten der 3- bis 13-jährigen Kinder. den Umgang mit Medien entsprechend kritisch zu relektieren. Der Begriff Medienkompetenz ist in den 1970er Jahren durch den Erziehungswissenschaftler und Medienpädagogen Dieter Baacke eingeführt worden. Materialien. Ein Entwicklungsprojekt auf der Grundlage responsiver Evaluation. verschiedenen Gestaltungsmerkmalen präsentiert. Bei der Bezeichnung Medienkompetenz geht es um die Fähigkeit, Medien und ihre Inhalte verknüpft mit den eigenen Zielen und Bedürfnissen auf sachkundige Weise zu nutzen. Medienkompetenz ist für Baacke ein Bestandteil grundsätzlicher kommunikativer Kompetenzen. Jede dieser Disziplinen beschäftigen sich mit anderen Teilaspekten (vgl. Definition relevanter Begriffe, Vorstellungen themenrelevanter Konzeptionen oder Modelle, ... 2.2 Medienpädagogik Medienpädagogische Grundrichtungen (Schrob, 1997) 1. normative Medienpädagogik/ Bewahrpädagogik 2. funktionalen ... Medienkompetenz nach Baacke kann in die Teilbereiche Vermittlung und Zielorientierung unterteilt München 2005, S. 11. Medienerziehung zielt auf den täglichen Medienkonsum aber auch der aktiven Mediennutzung ab, mit den Gefahren auf der einen Seite, auf der anderen Seite aber auch mit den Möglichkeiten und Chancen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Für Dieter Baacke (1997, S.98) gehört die Fähigkeit zur Medienkritik zu … Trotz des einheitlich gebräuchlichen Fachausdrucks, sind in der Literatur einige begriffliche Abwandlungen vorzufinden: Mit dem Begriff der kreativen Medienarbeit (Baacke 1992), der im Sinne der aktiven Medienarbeit gebraucht wird, soll besonders akzentuiert werden, dass Jugendliche nicht nur „von Objekten zu Subjekten der Berichterstattung“ werden, sondern auch als Subjekte die „ästhetische Weltgestaltung“ beeinflussen. Diese Dimension ergänzt die anderen in jener Hinsicht, dass sie Medien als Vermittler von Ausdrucks- und Informationsmöglichkeiten sieht und dabei den kommunikationsästhetischen Aspekt betont. Nach Vollbrecht[3] soll es allerdings nicht um die Aneignung bestimmter Fähigkeiten, wie zum Beispiel die Verwendung ein… Dieser Ansatz entwickelte sich hauptsächlich in den 1980er Jahren, unter anderem auch durch den Erziehungswissenschaftler Dieter Baacke, der einen großen Einfluss auf diese Strömung hatte. Begriffsklärung 2.1.1. Dieter Spanhel hebt in diesem Zusammenhang vor allem auf die kommunikativen Fähigkeiten ab: „Da alle Medien Kommunikationsmedien sind, müssen zur Vermittlung von Medienkompetenz zunächst grundlegende kommunikative Fähigkeiten aufgebaut und weiterentwickelt werden. Dieter Baacke zählt vier Dimensionen zu den Teilelementen der Medienkompetenz: Medienkritik - der kritische Umgang mit Medien und Medieninhalten. Dem Begriff der Medienpädagogik nähert sich der Autor über die Bestimmung verschiedener Dimensionen.